Pre-Prolog

"Wenn ich gewusst hätte, dass die Welt untergeht, hätte ich bessere Bücher mitgebracht."

aus: Dale Horvath in "The walking Dead" (s02e05)


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prolog

So deprimierend die Welt auch scheint, in den Jahren 1960 bis 2017 hat sich die Lebenserwartung weltweit spürbar erhöht: Von anfangs 50,7 Jahren stieg sie bei Männern um 19,5 Jahre auf 70,2 Jahre an. Bei den Frauen stieg die gemittelte Lebenserwartung seit 1960 um 20,1 Jahre von 54,6 auf 74,7 Jahre an.

Ähnlich sieht es bei der Kindersterblichkeit aus. Auch sie ist weltweit in den vergangenen 30 Jahren deutlich zurückgegangen: Die Zahl der verstorbenen Kinder unter fünf Jahren weltweit sank von 95 je 1.000 Lebendgeburten im Jahr 1989 auf 39 im Jahr 2018.

Und auch wenn sich noch immer alle 40 Sekunden jemand selbst tötet, so sind weltweit die Suizidraten in den letzten 25 Jahren um 38 Prozent gesunken.

Selbst mit der Armutsbekämpfung geht es tendenziell voran: Laut der Weltbank und des World Data Lab sank die Rate extremer Armut in den letzten zwanzig Jahren von 50 auf 30 Prozent und der Zugang zu Wasser und Toiletten verdoppelte sich fast von 22 Prozent auf 41 Prozent. Damit lebt zum ersten Mal seit Beginn der Neuzeit die Mehrheit der Menschen nicht mehr in Armut.

Und die Umwelt?

Nach Angaben der NASA aus dem Jahr 2019 ist das Ozonloch unserer Erde plötzlich so klein wie niemals zuvor seit seiner Entdeckung im Jahr 1982: "Es ist ein seltenes Ereignis, das wir immer noch zu verstehen versuchen", sagte Susan Strahan, eine Atmosphärenforscherin der NASA, über die erfreuliche und plötzliche Entwicklung.

Wenn man aber das Radio anmacht, oder sich die Nachrichten im Fernsehen, der Zeitung oder im Internet betrachtet, könnte man denken, dass die Menschheit kurz vor dem Ende steht:

(Corona-) Virus, Klima, Extremismus, Kapitalismus, CRISPR, Künstliche Inteligenz, Krieg, Überbevölkerung, Fettleibigkeit, Unterernährung... Es fällt tatsächlich schwer, zu bestimmen, was die Menschheit am Ende bzw. als erstes auslöschen wird.

Keine Panik auf der Titanic !?

Ist das Ende nahe - oder jammern wir nur auf hohem Niveau? Gute Frage? Ich habe noch ein paar.


#01

Wovor hast Du wirklich Angst?




#02

Kannst Du Dich noch daran erinnern, seit wann Du diese Angst hast?




#03

Was müsste geschehen, damit Du diese Angst verlierst?

Bonus-Frage: Kannst Du etwas tun, um weniger Angst zu haben? Falls ja, was?


#04

Würdest Du Dich selbst als "gesellig" bezeichnen? Falls ja, wie äußert sich das? Falls nein, warum nicht?



#05

Würdest Du Dich selbst als "solidarisch" bezeichnen? Falls ja, wie äußert sich das? Falls nein, warum nicht?



#06

Gibt es etwas, wofür Du Dich regelmäßig engagiertst?




#07

Mit wem hast Du Mitleid? Wann hast Du das letzte Mal Mitleid empfunden? Warum?

Ähnlich aber anders: Wann hast Du Dich das letzte Mal so richtig für jemand anderen gefreut? Warum?


#08

Kümmert es Dich (wirklich), dass die Menschheit in 500 Jahren vermutlich nicht mehr in ihrer heutigen Form existieren wird? Was genau stört Dich daran?


#09

Wie lange wird "Dein Kulturkreis" in seiner heutigen Form noch existieren?

Bonus-Fragen: Stört Dich das (wirklich)? Falls ja, warum?


#10

Welches existenzielle Risiko (für die Menschheit) wird überschätzt? Und warum?

  • Link-Extremismus
  • Rechts-Extremismus
  • Religiöse Fanatiker
  • Klima-Wandel
  • Umweltverschmutzung
  • Überbevölkerung
  • Nukleare Bedrohung: Atom-Energie
  • Nukleare Bedrohung: Atom-Krieg
  • Krieg: Aktiv bzw. Angriffskrieg
  • Krieg: Passiv bzw. Verteidigung gegen Invasoren
  • Ausserirdische Invasoren (inkl. Bakterien)
  • Gen-Experimente an Pflanzen & Tieren
  • Gen-Experimente an Menschen
  • Vieren und sonstige Epidemien
  • Chemtrails
  • Gier, Hass, Dummheit

Bonus-Frage: Welches existenzielle Risiko (für die Menschheit) wird unterschätzt? Und warum?


#11

Wer ist Dein Lieblings-Superheld (m/w/d)? Und warum?

Bonus-Frage: Welche existenziellen Risiken der Menschheit könnte er/sie abwehren?


#12

Wie müsste ein Superheld aussehen, der/die die Menschheit vor einem oder allen unter #10 genannten Risiken retten könnte?



#13

Würden sich alle Menschen freuen, wenn der unter #12 genannte Superheld existieren würde? Falls nein, wer nicht?



#14

Angenommen Morgen geht die Welt unter: Gibt es einen Menschen (in Deinem Umfeld), dem Du noch etwas sagen möchtest? Warum sagst Du es ihm/ihr nicht heute?


#15

Was sollte in Deinem Überlebensrucksack auf gar keinen Fall fehlen? Abgesehen von Trinken, Essen, Medizin, Kleidung?

  • Eine Bibel, Koran oder vergleichbares
  • Eine geladene Pistole
  • Ein iPod bzw. ein Musikinstrument
  • Eine Flasche Schnaps
  • Sonstiges

#16

Hamsterkäufe im (normalen) Supermarkt: Ist noch ist alles auf Lager? Sicher? Was packst Du ein? Und wieviel wovon?


#17

Wann würdest Du Hamsterkäufe machen? Was wäre für Dich der Auslöser bzw. "Trigger"?


#18

Angenommen Morgen geht die Welt unter: Du hast eine "Arche" gebaut, die maximal zehn Personen das Leben retten könnte, wen würdest Du mitnehmen?


#19

Wie weit würdest Du gehen, Deine "Arche" (vgl. #18) gegen weitere Schutzsuchende zu verteidigen?


#20

Wie weit würdest Du gehen, Deine "Arche" (vgl. #18) so umzubauen, dass mehr Schutzsuchende Platz finden?


#21

Hast Du eine solche "Arche" (vgl. #18)? Bzw. arbeitest Du daran? Bzw. wie könnte/sollte Deine "Arche" aussehen?


#22

Hilft Dir die Arbeit an Deiner "Arche" (vgl. #18) Deine Ängste (vgl. #01 - #03) zu überwinden?


#23

Wer könnte Dir bei der Arbeit an Deiner "Arche" (vgl. #18) helfen? Wem hilfst Du bei der Arbeit an seiner/ihrer "Arche"?

Bonus: Vergleiche Deine Frage mit Deinen Antworten auf #05 und #06.


#24

In seinem Buch "Wie ein Dieb bei Tageslicht" schreibt Slavoj Žižek:

"Wir sollten nicht nach alternativen 'guten Nachrichten' suchen, sondern die guten Nachrichten in den schlechten wahrnehmen, indem wir unseren Standpunkt ändern und das Ganze auf neue Weise betrachten."

Gib ein Beispiel aus Deinem Alltag, wo Du diesen Denkansatz anwenden könntest.


#25

Was wirst Du als nächstest tun, nachdem Du aufhörst diese Fragen zu beantworten?




Was soll denn das?

Jeder meiner Fragebögen kreist ein Thema ein. Die Anworten bleiben dem Leser überlassen. Meist bringt eine gute Frage mehr als eine gut gemeinte Antwort. Ich entwerfe meine Fragebögen in Erinnerung, als Ergänzung und in Anlehnung an Max Frisch.




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